Gut gepflegt kommt das Grün besser durch die kalte Jahreszeit
Im Herbst hat der Rasen noch etwas Pflege verdient, damit er gesund durch die kalte Jahreszeit kommt. Die Herbstdüngung mit hohem Kaliumanteil gehört ebenso dazu wie die letzte Mahd des Jahres. Außerdem sollte die Rasenfläche gründlich von Laub, Fallobst und Aststücken befreit werden, damit es nicht zu Fäulnis oder Pilzbefall kommt. Das aufgesammelte Laub lässt sich im Garten weiterverwenden, beispielsweise zur Kompostierung oder als schützende Beetabdeckung.
Kein Sommer dauert ewig. Wenn die Tage kürzer werden, ist es an der Zeit, den Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Vor allem der Rasen kann nach den Sommermonaten, in denen er stark beansprucht wurde, eine maßgeschneiderte Pflegekur vertragen, um besser durch den Herbst und Winter zu kommen.
Gemäht und gedüngt in die kalte Jahreszeit
Um die kommenden kalten Monate gesund zu überstehen, benötigt der Rasen jetzt nochmals eine speziell auf die Jahreszeit abgestimmte Nährstoffgabe. Bis Ende Oktober sollte ein Herbstdünger mit hohem Kaliumanteil ausgebracht werden. Dieser begünstigt nicht den Wuchs, sondern stärkt die Zellstruktur der Gräser und macht sie widerstandsfähiger gegen Frost und Pilzkrankheiten. Der letzte Rasenschnitt der Saison empfiehlt sich, wenn das Gras sein Wachstum einstellt – meist mit dem ersten Nachtfrost. „Empfehlenswert ist eine Schnitthöhe von rund fünf Zentimetern, damit haben die Gräser genügend Stabilität und werden nicht von einer kommenden Schneedecke erdrückt“, erklärt Jens Gärtner, Gartenexperte bei STIHL. Die Rasenfläche sollte nach Möglichkeit von allen Pflanzenresten wie Laub, Fallobst oder abgebrochenen Ästen befreit werden, damit die Gräser weiter gut belüftet werden und sich keine Krankheiten wie Pilz- oder Schimmelbefall ausbreiten können. Mit einem Akku-Rasenmäher wie dem RMA 448 V von STIHL geht die Arbeit leicht von der Hand.
Laub und Reste im Garten nachhaltig weiternutzen
Eine dickere Laubdecke bläst ein Laubbläser mit leisem Akku-Antrieb wie der BGA 50 von STIHL im Nu zusammen, sodass es einfach aufgenommen werden kann. Das aufgesammelte Laub muss nicht zwangsläufig in die Biotonne wandern, sondern lässt sich im Garten weiterverwenden, beispielsweise zur Kompostierung oder als schützende Beetabdeckung. Eine weitere Möglichkeit: Aus Laub und Totholz in einer ruhigen Gartenecke einen Haufen bilden, der Igeln und anderen Kleintieren einen Rückzugsraum zum Überwintern bietet.
Winterquartier für Rasenmäher
Nach der letzten Mahd verdient auch der Rasenmäher eine Pause. Dazu das Gerät gründlich reinigen und an einem trockenen, gut belüfteten Ort einlagern. Vorher noch den Akku entnehmen und bei einem Ladezustand von etwa 40 Prozent an einem frostfreien Platz in der Garage oder dem Keller aufbewahren. Das Mähmesser kann im Fachhandel geschärft oder ausgetauscht werden, sodass der Mäher im Frühjahr direkt wieder einsatzbereit ist. Unter https://stih.ly/Winterrasen etwa finden sich viele weitere Tipps zur richtigen herbstlichen Rasenpflege.
Quelle: STIHL
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